Ola,
ja ist denn dass zu glauben… ich habe meinen Bloggin Rückstand aufgeholt….unglaublich aber wahr….
sooo was ist denn bisher im August passiert… zum Einen hatte mein Bruder Sujan am ersten August Bday… es wurde gut gefeiert und ich habe ihn am Tag danach beim Minigolf geschlagen…. nicht traurig sein kleiner
Am Tag danach haben meine Mutter und Ich mal nach langer Zeit wieder gekocht… und zwar die Leibspeise meines Bruders genannt Golgappe…. es ist ein traditionell Indisches Gericht…
Hier die Beschreibung aus Wikipedia:
Panipuri
Panipuri or Gol Gappa or Gup chup is a popular street snack in the Indian sub-continent. It comprises a round, hollow “puri”, fried crisp and filled with a watery mixture of tamarind, chilli and potato. The name panipuri literally means “water in fried bread”.
Pani is a hindi word for water and puri (or poori) is an Indian bread that is made by frying dough in oil. It is known as puchka in Eastern Indian states like Bihar, Jharkhand and West Bengal and in Bangladesh. Since the bread is served with special spiced water, it is known as pani poori and as it is round and fluffy it is called gol gappa.
So und wie man mich ja kennt, hab ich natürlich das Ganze ausprobiert und mir dazu dass Rezept zum nachkochen aufgeschrieben und natürlich alles für meine Blogleser mit Bildern dokumentiert…. there you go…:
Also das Ganze ist etwas experimentell…. das Rezept ist nicht ganz genau aber wenn ihr den Erläuterungen gut folgen könnt…. dann wirds sicher klappen….
Also wir haben genommen ca. 300g Grießmehl und 200g Weizenmehl…. also immer die Mischung 3/5 Grießmehl und 2/5 Weizenmehl nehmen….und zusammen mischen……
So dann gebt ihr immer ein kleines bisschen Wasser dazu und knetet den Teig in etwa so:

Dass was man hier beachten sollte ist, der Teig darf nicht zu weich werden… er sollte gut geknetet und relativ hart sein… wenn er zu weich ist, dann habt ihr wohl zu viel Wasser oder zu viel vom Weizenmehr dazu gegeben… ist er zuuu hart so wird wahrscheinlich zu viel Grießmehl drin sein….
Fertig geknetet sieht der Teig so aus:

dann den Teig mit Klarsichtfolie abdecken und für 10 bis 15 Minuten ruhen lassen…. nicht länger und auch nicht in der Sonne, da ansonsten der Teig an Feuchtigkeit verliert und zu trocken wird…. Folge er lässt sich nicht gut verarbeiten und ihr bekommt keine luftig (aufgeblähte) Puris hin….
Im nächsten Schritt spielt die Nudelmaschine eine Rolle:


Also man nimmt ein Stück vom Teig, macht einen Fladen draus und rollt ihn mit dem Nudelholz aus…..
Danach wird die Nudelmaschine genommen um den Teig so flach hinzubekommen…..

schaut nur was aus dem kleinen Fladen geworden ist……bei einem so langen stück bekommt man viele Golgappe raus…

Wer keine Nudelmaschine hat, muss eben länger mit dem Nudelholz arbeiten…um herauszufinden ob der Teig die optimale Dünne hat, sticht man eine kleine Runde Form aus und schaut ob die ausgestochene Form in der Pfanne sprichwörtlich aufgeht….
Dazu aber gleich mehr….
Also sofern ihr die richtige dünne haben solltest, empfehle ich die Golgappe zu zweit zu machen… eine Person kann den Teig ausrollen und die kleinen Formen stechen….. ich habe hier für einfach ein Schnappsglas verwendet….

Die andere Person kann gleichzeitig die Golgappe in der Pfanne (fritieren). So ist sichergestellt, dass die ausgestochenen Formen nicht austrocknen… also Schnelligkeit ist gefragt!
Sooo das Schwierigste ist es aus diesen dünnen ausgestochenen Formen die aufgeblasenen Golgappe hinzubekommen… Wer jetzt denkt einfach in die Pfanne reinschmeißen würde reichen… meeep Fehlanzeige….
also

Also ihr macht Platz in der Pfanne, oder Wok…tut eins der ausgestochenen Formen rein und macht mit dem Pfannkuchenwender Wellen zu der gerade reingeworfenen ausgestochenen Teigfladen….

man kanns mit schwipp schwapp beschreiben….

so und wie aus Zauberhand bläht sich der Golgappa auf…. von beiden Seiten bissl goldbraun braten… n ready…
und aus dem ursprünglichen Teig sind so viele Golgappas entstanden:

so, stellt das Blech am besten in den Ofen, dieser kann ruhig ein wenig warm sein, damit die Golgappas noch frisch und knusprig bleiben bzw. nicht zu trocken werden.
Achja noch ein Tipp, beim Teig ausrollen und ausstechen bleibt ja immer ein Rest übrig…. dieser wird trocknet auf die Dauer durch dass andauernde kneten aus… also wenns zu trocken wird immer mit ein wenig Mehl aushelfen…
So die Golgappas sind fertig… jetzt gehts zum Inhalt:

Zwei Komponenten der Golgappe sind Choley auch genannt Chickpeas auf Deutsch Kichererbsen kann man gut im Asia Laden eingelegt in Dosen kaufen, also kaufen, abgießen und fertig…..
Daneben habt ihr Joghurt mit Kartoffeln. Für die Portion hier oben kocht ihr ca. 8 Kartoffeln, dann schälen und würfeln bzw. in Stücke schneiden… dann Naturjoghurt dazu geben und alles mit Salz, Pfeffer und (nach Geschmack mit getrocknetem Pfefferminz Pulver) abschmecken.
Zu dem perfekten Golgappe Essen fehlen noch 2 Komponenten einmal die Chutney und einmal das würzige Wasser “Paani”
Hier das Rezept für die Chutney:
also ihr braucht einen Mixer, 500g getrocknete, entsteinte Pflaumen… gibts sogar im Aldi:

Die Pflaumen in den Mixer packen…. dann soviel Wasser dazugeben, so dass die Pflaumen bedeckt sind und dass die Chutney nicht zu dickflüssig aber auch nicht zu dünnflüssig wird…..
so und dann wird so lange gemixt, bis sich die Pflaumen wirklich aufgelöst haben…. dauert ne kleine weile bis alles klitzeklein gehackt ist….

So, jetzt müssen wir noch was für den Geschmack tun… 1 kl. TL Kümmel, 1. kl. TL Fenchelsamen, 1 1/2 TL Salz, 1TL Spitze rotes Chilli pulver, 2 TL Imli Paste auf Deutsch (es ist ne saure Tamarindenpaste) bekommt ihr auch günstig im Asia Laden… und ganz wichtig 2 TL entweder vom guten Chunky Chat Masala oder vom Paani Puri Masala… beide bekommt ihr im Asia Laden…. die Angaben sind natürlich die die ich verwendet hab… ihr könnt natürlich alles nach eurem Geschmack abschmecken. Wieder den Mixer anschalten alles gut durchmischen lassen und fertig ist die Chutney. Im Einwegglas gut gekühlt hält sie sich super lange und ist immer gut zu diversen Gerichten!
Jetzt kommen wir zum “Paani” dem gut gewürzten etwas saurem Wasser……
nehmt einen “Jug” füllt dort ca. 3 EL von eurer gerade zubereiteten Chutney rein… 1 1/2 TL Salz und Pfefferminz Pulver, 2 1/2 TL Paani Puri Masala, ein wenig Zitronen Saft und alles mit Wasser auffüllen und gut durchmischen bzw. rühren…. probieren und ggf. abschmecken… fertig ist das “Paani”
Alles serviert sieht dann so aus:

Das Paani haben wir aus Einfachheit direkt im Mixer zubereitet, da dort noch der Chutneyrest da war. So viel wichtiger ist jetzt wohl die Frage, wie ess ich die Sachen am besten?
Ihr nehmt euch mehrere Puris, auf dem Teller anordnen und überall ein kleines Loch reindrücken. In dieser Öffnung könnt ihr dann Kichererbsen, und die Kartoffeln einfügen. Das Ganze mit der Chutney garnieren. So jetzt scheiden sich die Geister beim nächsten Schritt, manche Leute nehmen die gefüllte Puri in die Hand, tauchen das ganze in ein mit dem Paani gefüllten Schälchen und essen es auf einmal … ist ganz wichtig um die Geschmacksexplosion zu erleben… nie nur ein Teil vom Golgappa essen, denn so saut ihr euch nur ein…
Ich bevorzuge allerdings die Variante wie oben beschrieben alles auf dem Teller anzuordnen und mit den Komponenten zu füllen und dann mittels eines Löffels das Wasser auf die einzelnen Golgappas zu verteilen so dass sie auch mit dem Wasser gefüllt sind und dann schnell alle mittels eines Löffels oder mit der Hand essen…
Eine letzte Variante ist, das klassische Paani Puri, da nehmt ihr eine puri drückt das Loch rein und sofort mit dem Paani füllen und essen, keine andere Füllung… auch herrlich….
also viel Spaß beim ausprobieren!
So wieder zu den langweiligen Themen… heute hab ich an der Zwischendoku des Praxisprojekts gearbeitet die Dank Teamwork nun so gut wie fertig ist… herrlich… naja und es läuft nun der Endspurt für die Bachelor Thesis…. lesen, analysieren, schreiben, zitieren… damn…
till then,
Kawe